Donnerstag, 11. Januar 2007

A Walk in the Park

Eingecremt haben wir uns, und zwar nicht zu knapp. Aber eben, die Sonne scheint hier Tag und Nacht...Eviva New Zealand. Irgendwie komisch: Am Morgen regnet es und scheint bewoelkt, so dass man die langen Hosen als die richtigen erachtet. Aber denkste Newbie! Kaum auf dem Auckland Coast-To-Coast-Walkway, brennt die Sonne mit 240 Stundenkilometer (oder was war schon wieder das Richtige Mass fuer Sonnenstaerke??). Egal, vorbei an der Uni noch der Bettina von der ZKB Hallo gesagt, durch die schoenen Paerke (Simon will auch so hohen Farn in seinem Garten), den Junioren beim Cricket zugeschaut (Erklaerung, wie dieses Spiel geht bitte an david.baenziger@hispeed.ch oder direkt ins Gaestebuch...), ueber den Mount Eden (Wie auf dem Saentis: Nach hartem Aufstieg stehen oben die Japsen mit Klick-Klack-Kamera und Stoeckelschuhen) auf die andere Seite von Auckland. Klasse Marsch war das, mit 16 Kilometer hat er uns auch maechtig eingeschenkt.

Wie auch immer. Fertig Auckland heisst es ab heute. Wir werden in Kuerze unser Motorvehikel in Empfang nehmen und dann mal den Asphalt qualmen lassen - Aber ja schoen auf der Linken Seite :-)

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Spielregeln von Cricket und Rugby

Es ist nicht übertrieben, wenn Cricket als ein sehr kompliziertes Spiel beschrieben wird. Rugby hingegen sieht für Unkundige oft nach einer unkontrollierten Rauferei aus. Erfahren Sie hier, nach welchen Grundregeln die beiden Spiele ablaufen.


>> Grundregeln des Cricket

>> Das Spielfeld

>> Ausrüstung und Spielkleidung

>> Der Spielablauf

>> Punkten

>> Worum geht's beim Rugby?

>> Typischste Spielformation: Die Schildkröte

>> Die Mannschaft

>> Rund um's Spiel





Cricket: das englischste aller Spiele


Grundregeln des Cricket
Cricket ist ein Mannschaftssport, der von zwei Teams mit jeweils elf Spielern ausgetragen wird. Ein normales Spiel kann zwischen einem Nachmittag und mehreren Tagen dauern. Das Grundkonzept von Cricket und Baseball ist dasselbe, auch wenn der Spielverlauf und die Regeln sehr unterschiedlich sind. Die angreifende Mannschaft (batting team) schlägt so oft wie möglich in ihrem Durchgang (innings) den Ball und versucht so viele Läufe (runs) wie möglich zu laufen, um Punkte zu machen. Das verteidigende Team spielt Feld (fielder) und versucht durch Herauswerfen des Schlagmannes (batsman) den Durchgang des angreifenden Teams zu beenden. Die Anzahl der Durchgänge (meistens zwei) ist nicht festgelegt und wird vor dem Spiel zwischen den beiden Mannschaften verabredet. Nachdem beide Teams die gleiche Anzahl von Durchgängen gespielt hat, gewinnt das Team mit den meisten Läufen (Punkten).







Das Cricket-Spielfeld

Das Spielfeld
Weder Form noch Größe des Spielfelds sind genau festgelegt. Meist ist es ein ovaler mit Gras bewachsener Platz. Die Größe des Feldes kann zwischen 90 und 150 Metern Durchmesser oder noch mehr betragen. Begrenzt wird das Spielfeld durch eine Bande oder andere gut sichtbare Markierungen. In der Mitte des Spielfeldes, normalerweise an der Längsachse des Ovals, befindet sich die etwa 20 Meter lange Spielbahn (pitch), eine sehr sorgfältig gepflegte, extrem kurzgeschnittene und gewalzte, rechteckige Grasfläche, die an den beiden kürzeren Enden mit weißen Linien (creases) markiert ist. An den jeweiligen Längsenden der pitch stehen im Abstand von 20,12 Metern die beiden Wickets (etwa 70 Zentimeter hohe Konstruktionen aus drei Längs- und zwei kurzen Querhölzern), die so aufgebaut sind, dass der Ball nicht zwischen den Hölzern hindurchpasst.




Ausrüstung und Spielkleidung
Der sehr harte, lederummantelte Korkball wird mit einem speziellen Schlagholz (bat) aus Weidenholz geschlagen. Dieses auf der Vorderseite flache Schlagholz darf maximal 10,8 Zentimeter breit und 96,5 Zentimeter lang sein und hat auf der Rückseite einen Buckel zur Verstärkung. Die Spieler tragen lange weiße Hosen, weiße Hemden und bei kühlem Wetter auch weiße Pullover im typischen Cricket-Strickmuster. Bei starker Sonne ist auch ein weißer Hut oder eine Kappe erlaubt. Spielernummern oder Vereinsnamen auf der Kleidung sind verpönt. Diese Regel ist bei den Profi-Spielern aber längst zugunsten bunter Sportkleidung aufgegeben worden. Die Schlagleute (batsmen) tragen Schienbeinschoner (pads), Handschuhe und Helme, um sich vor Verletzungen durch den geworfenen Ball zu schützen. Die Wicket-Keeper tragen ebenfalls Schienbeinschoner und einen Fanghandschuh.







Die Positionen der Cricket-Spieler sind genau festgelegt

Der Spielablauf
Eine Münze entscheidet, welche Mannschaft zuerst schlägt oder Feld spielt. Zu Beginn eines Durchgangs betreten zwei Schlagleute der angreifenden Mannschaft und alle elf Spieler der verteidigenden Mannschaft das Spielfeld. Die übrigen neun Spieler der angreifenden Mannschaft warten außerhalb des Spielfelds auf ihren Einsatz. Die beiden Schlagleute besetzen die Wickets und stellen sich an ihrer Schlaglinie (popping crease) auf. Der Schlagmann (batsman), auf den der Werfer (bowler/B) als nächstes werfen wird, ist der Striker (S), der Schlagmann am anderen Wicket ist der Non-Striker (NS). Der Striker steht vor seinem Wicket, der Non-Stricker neben seinem Wicket, damit der Werfer von der anderen Seite aus werfen kann. Hinter dem Striker steht der Fänger (wicket-keeper/WK), der wie der Werfer zur Feldmannschaft gehört. Einer der beiden Schiedsrichter (umpires/U) steht neben dem Werfer am Rande des Spielfelds.
Der Werfer wechselt nach jeweils sechs guten Bällen (= 1 over) und wirft jeden Ball mit ausgestrecktem Arm so über den Kopf, dass er vor dem Schlagmann aufspringt. Dieser versucht den Ball möglichst weit wegzuschlagen, um seinen Lauf (run) starten zu können. Die übrigen neun Feldspieler sind so verteilt, dass sie den Ball fangen und den Lauf des Schlagmanns verhindern - ihn "aus"-werfen können. Ein Ball ist dann gut, wenn er vom Schlagmann getroffen oder vom Wicket-Keeper gefangen wird. Nach jedem over wird ein anderer Feldspieler zum Werfer.





Punkten
Immer wenn der Schlagmann den Ball trifft, kann er durch den anschließenden Lauf punkten. Dieser Lauf besteht darin, dass er von seiner Seite des Spielfelds aus zum gegenüberliegenden Wicket läuft und mit dem Non-Striker den Platz tauscht, der seinerseits auf den bisherigen Platz des Schlagmanns läuft. Jeder Lauf bringt einen Punkt. Solange es der Feldmannschaft nicht gelingt, den Ball wieder zu einem der Wickets zurückzuwerfen, können die Schlagleute diese Läufe nach Belieben wiederholen und weitere Punkte erzielen. Sobald ein Feldspieler eines der Wickets umwirft, bevor der Schlagmann seine Schlaglinie (popping crease) erreicht hat, scheidet dieser Schlagmann aus. Fliegt der Ball durch den Schlag außerhalb des Spielfelds (boundary), gibt das vier bis sechs Punkte, ohne dass der Schlagmann laufen muss. Wird der Ball nicht weit genug geschlagen, um einen Lauf zu beenden, ist der Schlagmann nicht verpflichtet, seinen "run" zu starten. Verfehlt ein Schlagmann den Ball oder schlägt ein Wicket um, ist er ebenso ausgeschieden. Das gilt auch, wenn ein Feldspieler den geschlagenen Ball innerhalb des Spielfelds aus der Luft fängt. Dann ist der nächste Spieler des Schlagteams an der Reihe. Sind alle Spieler des Schlagteams ausgeschieden, ist deren Durchgang (inning) beendet und die Feldmannschaft wird zum Schlagteam.

Anonym hat gesagt…

Grundsätzlich gilt wohl zu sagen, dass eine Tätigkeit, bei der die Spieler nach 8 Stunden Spiel mit sauberer weisser Kleidung vom Rasen kommen, kein Sport ist! Und ein Spiel das nach fünf Tagen (also 40 Stunden) unentschieden sein kann, muss ein Witz sein :-)